Projektwoche der 7C-Klasse im Nationalpark Hohe Tauern

19. bis 23. Juni 2012

Viele Eindrücke von der Welt des Hochgebirges erhielt die 7C-Klasse während dieser Projektwoche. Es begann bei bild 1der Anfahrt über die Großglockner Hochalpenstraße im Wilfried-Haslauer-Haus mit einer multimedibild 2alen Präsentation zur alpinen Ökologie und einer Ausstellung über Geologie und Flechten im Freien.

Körperlich stärker gefordert wurden die SchülerInnen am nächsten Tag bei der Wanderung über den Gletschertrail zur Pasterze. Im Sandersee konnten einige ihre vom Anstieg erhitzten Füße im eiskalten Gletscherwasser abkühlen, ehe die Jahr für Jahr zurückweichende Zunge der Pasterze betreten wurde. Manche standen zum ersten Mal auf einem Gletscher, bestaunten das bläuliche Eis und spürten den Schauer, der von den nicht immer sichtbaren aber hier gut gekennzeichneten Gefahren wie Spalten und verborgenen Gletschertoren ausging. Im Swarovsky-Beobachtungsturm konnten wir als Abschluss des Tages das Verhalten der Steinböcke und Murmeltiere mit Spektiven und Feldstechern beobachten.bild 3

bild 4Am zweiten Tag ging es mittels Gondelbahn auf das 2600 Meter hohe Schareck. Leider war der Geotrail zum Thema „Tauernfenster" wegen der Schneelage nicht begehbar. Dafür durften wir das Nest für die zwei Bartgeier, die am 24. Juni ausgesetzt werden sollten, aus der Ferne betrachten. Unsere Guides Anja und Werner führten uns auf dem 1200 Höhenmeter überwindenden Abstieg in die Botanik und Ökologie der Bergwelt ein. Bei der Beobachtung eines Gamsrudels, das mehrere Stunden am Tag mit dem Äsen den notwendigen Winterspeck aufzubauen bemüht war, ging uns die Härte der rauen Lebenswelt des Hochgebirges auf. Zum Ausklang konnten wir uns als Goldwäscher versuchen. Reich wurde niemand aus unserer Gruppe. Lediglich Valentin glückte es, ein kaum sichtbares winziges Goldplättchen von Sand, Steinen und Pyritstückchen zu bild 6isolieren.

Der letzte Tag hatte die mensbild 5chliche Kulturlandschaft zum Inhalt. Nach der Besichtigung einer der durch den Bergbach angetriebenen Apriacher Stockmühlen, wurden wir im Mentlhof in die nachhaltige Wirtschaftsweise der bäuerlichen Lebenswelt eingeführt. Beeindruckend war die Herstellung primitiven Leinengewebes aus Flachs, wobei die SchülerInnen die verschiedenen Arbeitsschritte selbst probieren konnten.

Einige SchülerInnen konnten nicht genug bekommen: Sie wollten nach dem Abendessen nochmals Natur erleben und wurden durch das idyllische Kachelmoor, einem Niedermoor mitbild 7 Schachtelhalmbewuchs, und den gewaltigen Gößnitzfall samt Naturbrause dafür belohnt.

Alles in allem waren diese von Frau Prof. Buchinger professionell geleiteten und Herrn Prof. Riha begleiteten Tage eine beeindruckende Einführung in Natur und Lebenswelt des Hochgebirges.

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