Autozirkus in der Physikstunde

autozirkus

Man benötigt dazu ein Modellauto, ein Stück einer biegsamen Fahrbahn, einen Ring, eine Stecknadel, einen Faden und schulübliches Stativmaterial. Zunächst wird die Fahrbahn mittels Stativmaterial so postiert, dass sie eine "Sprungschanze" mit horizontalem Schanzentisch bildet. Anschließend steckt man in die Fahrbahn eine Stecknadel und zwickt deren Köpfchen ab. Von dieser Stecknadel führt ein Stück Faden über zwei horizontal fixierte Stativstangen zu dem Ring, der sich genau auf derselben Höhe wie der Schanzentisch befindet und dessen Durchmesser etwa zwei- bis dreimal so groß wie die Modellautobreite ist.

Dann setzt man das Modellauto auf das obere Fahrbahnende auf und lässt es (ohne Stoß) los. Beim "Absprung" vom Schanzentisch streift das Modellauto den Faden von der Stecknadel, sodass der Ring in dem Moment herabzufallen beginnt, in dem das Modellauto mit seiner horizontalen Wurfbewegung anfängt.

Ist der Abstand zwischen Schanzentisch und Ring nicht allzu groß, springt das Modellauto unweigerlich durch den Ring.

Das Unabhängigkeitsprinzip: Führt ein Körper gleichzeitig mehrere Teilbewegungen aus, so überlagern sich diese Teilbewegungen unabhängig voneinander zu einer resultierenden Gesamtbewegung.

Dieses Experiment kann das Unabhängigkeitsprinzip veranschaulichen, insbesondere wenn man von dem eher raschen Vorgang ein Video in Zeitlupe aufnimmt.

Und genau das ist am 31. 10. 2018 in der Physikstunde in der 6b geschehen.

Danke an Ella Linauer und Veronica Zwiauer für's Filmen!

Mag. Gerhard Pachler

 

Und hier gibt es die Videos:

 

https://youtu.be/1EidoqSAW50

 

 

https://youtu.be/0dSYZsBcIB4

 

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