Gemeinschaft 2012/13

Waldtag der 2B und 2C am 15. Oktober 2012

Um das Ökosystem Wald mit einfachen Mitteln selber zu erforschen begaben sich die 2B und 2C am 15.Oktober in den Kaiserwald.

Mit einfachen Mitteln wurde dabei der Wald als Lebensraum erfahren und mit viel Begeisterung das Wissen aus dem Schulunterricht vertieft.

Die Schüler/innen hatten die Möglichkeit anhand einer Wald-Boden-Leiter die Abbauprozesse in der Laubschicht kennen zu lernen, festzustellen welche wichtige Rolle die Pilze im Ökosystem Wald haben, den Lebensraum der Moose zu erforschen, den Stockwerksaufbau zu dokumentieren und das Verhalten des Damwildes und der Mufflons zu studieren. Außerdem wurden verschiedene typische Vertreter von Krautschicht, Baum- und Strauchschicht vorgestellt. Abgerundet wurde das Wissen durch Walderlebnisstationen wie einem Baumtelefon oder dem Versuch Bäume mit verbunden Augen zu erfühlen und wiederzuerkennen.

Mag. Martina Gruber

p1016073

p1016074

p1016075

p1016076

p1016077

p1016078

p1016079

p1016080

p1016081

p1016086

p1016087

Schöne Stunden am Lilienhof

lilienhof

 

Am 13.5. 2013 trafen die SchülerInnen der 2b um 16 Uhr am Lilienhof ein. Dann wurden die Schlafsäle erkundet, das Nötigste ausgepackt und hinaus ging es in den Garten. Ein neuer Spielplatz mit vielen Möglichkeiten für Geschicklichkeitsbeweise und Spaß lockte zuerst. Anschließend erkundeten wir den Park mit den uralten Bäumen, gingen durch das Steinlabyrinth und besuchten den Friedhof der Schwestern.

Nach dem Abendessen kam Schwester Eleonore zu uns. Sie erzählte von der Congregatio Jesu, von ihrem Leben als Ordensfrau und von den Tätigkeiten der Schwestern weltweit. Endlich lernten unsere SchülerInnen mit dem Namen Congragatio Jesu auch ein Gesicht verbinden. Sr. Eleonore beantwortete auch die vielen Fragen, die alle stellen durften. Es war ein wunderbares Zusammensein, bei dem auch der Humor nicht fehlte. Mit ihren 81 Jahren konnte diese großartige Ordensfrau den SchülerInnen der 2b ein echtes, feuriges Glaubenszeugnis geben. Wir sind sehr dankbar dafür und wünschen uns viele weitere hautnahe Begegnungen mit den heutigen Nachfolgerinnen von Mary Ward.

Am 14.5. starteten wir gut ausgeschlafen nach dem Frühstück unseren Orientierungstag. Er stand im Zeichen der Klassengemeinschaft. Viele lustige Spiele rundeten das Programm ab.

  Foto: Jirsi Burda 2b                                 Text: Prof. Wachtler

Eine Reise in eine schrecklich schöne Stadt

Auschwitz-/Krakaureise der 7a/7b

Auschwitz - Ein Begriff, der wie bleierner Nebel über allem liegt, was damit in Berührung kommt. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass die 35 Schülerinnen und Schüler der 7a und 7b anfangs nicht dachten, mit Krakau einer kulturellen Hochstadt zu begegnen.

Die ersten beiden Tage standen ganz im Zeichen des wohl schrecklichsten Ereignisses, mit dem sich Europa im letzten Jahrhundert konfrontiert sah. Wir besichtigten das Oscar-Schindler-Museum, das ehemalige jüdische Viertel Krakaus Kazimierz und die Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, die rund eine Autostunde von Krakau entfernt liegen. Viel war geredet worden, viel hatte man gehört über diesen traurigen Ort, an dem so viele Unschuldige einen grausamen Tod durch die Nationalsozialisten fanden. Bereits am Eingang, als wir das Schild mit der gleichsam berüchtigten wie zynischen Aufschrift "Arbeit macht frei" passierten, war eine bedrückende, um nicht zu sagen grausam düstere Atmosphäre spürbar. Geradezu seelenruhig lag das Vernichtungslager vor uns. Zwei Stunden später konnten wir ebenso wenig wie der restliche Verstand der zivilisierten Gesellschaft fassen, was sich zwischen 1939 und 1945 hier ereignete und warum - was vermutlich für immer unverständlich bleiben wird. Doch die Botschaft wurde unmissverständlich klar: Auschwitz soll, nein, muss als Mahnmal verstanden werden.

Am Abend wurde dann "koscher" gegessen, umgeben von Klängen melancholischer, typisch jüdischer Klezmermusik.

Am Tag der Abreise wurden die Schülerinnen und Schüler einmal noch einer schweren Geduldsprobe in Form einer 4-stündigen Besichtigungstour der Stadt (Wawel, Tuchhallen, Marienkirche) unterzogen. Die letzten Stunden standen dann zur freien Verfügung, und diese wurde ausgiebig genutzt um Krakau auf eigene Faust zu erkunden.

Auf die Rückreise nahmen wir nicht nur wunderbare Impressionen und eine entspannende Auszeit vom stressigen Schulalltag mit - sondern auch eine wichtige Botschaft humanistischer Natur. Und seinen Reisepass hat auch niemand vergessen.

Maximilian Hauptmann 7A

krakau1

nach oben

Privatgymnasium und
Oberstufenrealgymnasium St. Pölten

Schneckgasse 3, 3100 St. Pölten

Tel. 02742/72656

Home | Aktuell | Über uns | Unser Team | Termine | Kontakt | DatenschutzLinks | Intranet

Besuchen Sie uns auch auf Facebook!