Abendgespräch: Kernenergie nach Fukushima

kromp2Am Donnerstag, den 27. 10. 2011 konnte Dir. Oskar Frittum Hrn. Univ.  Prof. Wolfgang Kromp als Referenten zum brisanten Thema „Kernenergie nach Fukoshima" in unserem Festsaal begrüßen. Prof. Kromp ist Leiter des Instituts für Sicherheits- und Risikoforschung an der Universität für Bodenkultur Wien.

Prof. Kromp, den man in den letzten Monaten täglich im ORF und auch in anderen Medien mit Erklärungen zur AKW-Katastrophe in Japan sehen und hören konnte, sprach über die Konsequenzen des Jahrhundertbebens in Japan und analysierte atomare Gefahren und die Zukunft unseres Planeten. Sehr ausführlich ging Prof. Kromp auch auf den Unfall im AKkromp1W Tschernobyl aus dem Jahre 1986 ein.

Prof Kromp meinte weiters, dass sich kein Land der der Illusion hingeben sollte, dass AKW-Unfälle immer nur anderswo passieren. Beispielsweise erfordert die Notwendigkeit der jahrelangen Abführung der Nachwärme nach Abschaltung eines AKW ein lückenlos funktionierendes Kühlsystem. Wer kann garantieren, dass dieses im Falle eines Erdbebens noch funktioniert? Abschließend verwies uns Prof. Kromp eindrucksvoll auf die Probleme der über tausende Jahre nötigen Lagerung der radioaktiven Abfälle, die ebenfalls niemand gesichert garantieren kann. 

Die dem Vortrag folgende Gesprächskromprunde wurde von Mag. Andreas Thonhauser, dem Leiter  der Abteilung Medien von Missio Österreich – Päpstliche Missionswerke, moderiert.  Prof. Kromp ging auch auf die Problematik des Klimawandels ein. Er sprach über die Dringlichkeit notwendiger Veränderungen, für deren Umsetzung uns nur noch wenige Jahre Zeit bleibt.

Alles in allem ein Abend, der uns zum Nachdenken anregen sollte.

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