Brüssel und Amsterdam

 windmuehle7A-Klasse posiert mit Rembrandt - Entdeckungsreise in den Nordwesten unseres Kontinents     

Am 26. März 2011 brach die 7A-Klasse zu einer Auslandsexkursion in Begleitung von den Professoren Astrid Steindl und Rudolf Riha auf. Nach drei Tagen in Brüssel mit Empfang durch den Abgeordneten zum Unionsparlameng Mag. Othmar Karas ging es weiter nach Amsterdam. Hier standen die Besichtigung eines Polders, der Besuch bei der Weltraumfahrtbehörde ESA und das Anne-Frank-Haus auf dem Programm.

 

Wenn einer eine Reise macht……

…dann weiß er viel zu erzählen. Aber muss man dazu in unserer globalisierten windmuehle1Welt noch reisen? Im Internet ist ohnehin alles zu erfahren. Ein paar Eingaben, ein paar Mal Klick und schon haben wir´s. Dass es so eben nicht geht, das weiß nur der, der reist.  Er stellt zum Beispiel fest, dass woanders das Land vier Meter unter dem Meeresspiegel liegt, die grachtBürgerhäuser so putzig fremd aussehen – schmal und hoch und meist an einem Kanal, Gracht genannt - und die Autobahnen nachts beleuchtet sind. Er bemerkt, dass mitunter dieselbe Sache aus einer anderen Perspektive wahrgenommen wird – Kaiserin Maria Theresia firmiert in Belgien bestenfalls als Gemahlin Franz-Stephans von Lothringen. Er entdeckt mit Schrecken, wie gefährlich bei uns als harmlos geltende Radfahrer sein können und dass es nicht unbedingt ratsam ist, am helllichten Tag vom stinknormalen Bankomaten ohne Begleitung Geld zu beheben und noch vieles mehr…. Ja – man macht so seine Erfahrungen. Allein das war es wert, dort gewesen zu sein, wo man eben war. 

 Um etwas tiefer in die fremde Welt einzutauchen, ist aber eine entsprechende Vorbereitung notwendig. img 0262Mühsam werden Referate über allerhand Themen zusammengestellt. Man liest von belgischen img 0290Sprachgemeinschaften, trockenen EU-Institutionen, Coffee-Shops in Amsterdam, Raumfahrtprojekten der ESA usf. usf…. Und währenddessen spürt man, wie sich Spannung aufbaut. Am Ende kann die Abreise gar nicht schnell genug kommen. Und endlich vor Ort vertieft man gezielt das angeeignete Wissen. Man macht Notizen, fotografiert ein seltsames Verkehrszeichen und saugt die unzähligen Eindrücke in sich auf.

  Ja sogar die Rückkehr will gelernt sein. Zunächst checkt man nicht ganz, dass alles wieder beim Alten ist – wenn es überhaupt noch das Alte ist. Allmählich muss man sich aberadbahnhofr damit abfinden. Dann beginnt die Sichtung des gewonnenen Materials, der Bilder und Protokolle. Wenn man auch noch die Aufzeichnungen für die Vorbereitungsarbeiten findet und mit dem auf der Reise gewonnenen Material ergänzt, hat man schon gewonnen. Das Ganze kann man der Öffentlichkeit – z.B. den zahlenden Eltern, den Lehrern, dem Hr. Direktor – zeigen und im Nu zerstäuben sich die leisesten Zweifel an der Sinnhaftigkeit des Unternehmens im Nichts - sofern solche jemals auesafgekommen sein sollten.

Zuletzt stellt man fest, dass auch anderswo Menschen sich abmühen, ihr Dasein so recht und schlecht zu bewältigen, dass sie eine spezifische Lebensform gefunden haben und auch ihre Vorfahren dies haeuserzeileseit Jahrhunderten schon so getan haben usf. usf….. Und vielleicht erscheint einem so manches zu Hause nun veränderungsbedürftig, kann dieses oder jenes tatsächlich geändert werden und sieht man einiges Selbstverständliches als gar nicht mehr so selbstverständlich an…..

  Ja - all das kann nur erfahren, wer eine Reise macht.

nach oben

Privat-Oberstufenrealgymnasium Krems

Hoher Markt 1, 3500 Krems

Tel. 02732/82249 - 40

 

Home | Aktuell | Über uns | Unser Team | Termine | Kontakt | Service | Links | Intranet