Prag Projektwoche

Fächerübergreifende Exkursion der 8a und 8b nach Prag - 12. bis 14. November 2012

Unter Leitung von Prof. Hprag 1ildegard Schandl und Prof. Elisabeth Ehrenberger verbrachten die beiden 8. Klassen prag 2des Mary Ward Privat - ORG musisch & kreativ intensive und interessante Tage in Prag. Führungen durch die Altstadt, welche die außerordentlich hohe Konzentration an kunsthistorisch einzigartigen Bauten bewusst werden ließen, aber auch zeitgeschichtliche Themen wie der Prager Frühling und die Wende 1989 wurden durch Zeitzeugen und einheimische Führerinnen lebendig. Das jüdische Museum mit dem seit dem Mittelalter bestehenden Friedhof berührte ebenso wie das ausgezeichnet gestaltete Franz Kafka-Museum. Nicht nur lehrreich, sondern auch sehr unterhaltsam verlief die Sprachanimation im Prager Goetheinstitut, wo spielerisch einige Grundbegriffe der tschechischen Sprache vermittelt wurden. Mit zwei prag 3Konzerten kam auch die Musik nicht zu kurz.Am ersten Abend genossen die SchülerInnen ein Konzert mit dem Vlach-Streichquartett im großen Saal des Rudolfinums, am zweiten Abend brachte sie eine Big Band in Stimmung.

Einhelliger Beschluss: Prag, wir kommen wieder!sprachanimation2

 

 

 

Gedankensplitter während des Pragaufenthaltes

Langsam füllt sich das Rudolfinum. Viele Menschen, schön gekleidet, strömen zu ihren Sitzplätzen in dem sprachanimation1festlichen Konzertsaal. Nun kehrt Stille ein! Mit viel Applaus werden die vier Streicher begrüßt. Ihr erstes Werk ist ein Streichquartett von Dvorak. Die Zuschauer staunen und sind begeistert. Durch den wunderschönen goldenen Konzertsaal entsteht eine besondere Atmosphäre.
sprachanimation3 Nach einer kurzen Pause folgt nun der zweite Teil, ein Streichquartett von Brahms.

Einige kurze, jedoch sehr ausdrucksvolle Zugaben beenden das Konzert.

Da ich nicht oft ein klassisches Konzert besuche, hatte dieser Abend ein besondere Wirkung auf mich. Ich werde ihn noch länger in Erinnerung behalten. Man konnte in sich gehen und sich entspannen, sich einfach zurücklehnen und seine Aufmerksamkeit den Musikern widmen!

Mag. Hildegard Schandl

 

Der jüdische Friedhof in Prag

Ich gehe, wie die meisten anderen Schüler sicher auch, mit gemischten Gefühlen zum Eingang des Judenfriedhofes. Bereits beim Betreten sehe ich die überdimensionalen Wände mit den Namen der getöteten Juden. Vielleicht kommen mir die Wände deshalb überdimensional groß vor, weil es erschreckend ist, wie viele Namen auf so eine Wand passen. ....Ich kann mir nicht vorstellen, wie sich die Angehörigen dieser verstorbenen Menschen fühlen, wenn sie sich hier befinden. Neben mir steht eine Frau und starrt unaufhörlich auf einen Namen. Ein Verwandter? Ein Freund? Oder ein Ehepartner? Im nächsten Stock erschrecken mich die Bilder der Kinder, die in den KZ´s lebten. Sehr viele Todesdaten...Nur so wenig Kinder haben überlebt? Unvorstellbar! Ich will nicht wissen, wie sie sich gefühlt haben. Auch draußen liegt eine merkwürdige Stimmung in der Luft. Die vielen durcheinanderstehenden Grabsteine. Wie viele sind es genau? 1,2,3....unmöglich zu zählen, und jeder Mensch hat eine andere Vergangenheit. Doch im Endeffekt traf sie alle das gleiche Schicksal.


Lisa Gruber

 

Prag

 

Ich bin voller Vorfreude! Heute besuchen wir einen Jazzkeller in Prag. Ich hoffe, es wird dabei auch gesungen. Wir gehen gemeinsam vom Hotel weg, unsere Klasse und die Parallelklasse. Es ist spät am Abend und es ist schon dunkel. Wir entfernen uns vom Wenzelsplatz und dann gehen wir nach rechts Richtung U-Bahn. Wir betreten das Lokal. Die Location gefällt mir sehr gut. Mir fallen die Plakate an der Wand auf. So viele coole Bands haben in Prag gespielt. Da steht sogar auf einem mein Geburtsjahr! Ich sehe hinüber zur Bigband und betrachte die Musiker. Ich hole mir, bevor die Band zu spielen beginnt, etwas zu trinken. Ich setze mich hin und die Musiker fangen an zu spielen. Mein Herz pocht....


anonym

 

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